Nachhaltige Blumen und Pflanzen

ALDI verkauft nur Rosen, die aus fairem Handel stammen. Alle Rosen von ALDI Belgien sind 100% Fairtrade. Und dies 365 Tage pro Jahr. Dank dieses Engagements von ALDI mit Fairtrade Belgium sind die Züchter und ihre Arbeiter(innen) in Afrika langfristiger Unterstützung versichert.

 

Warum ist Fairtrade so wichtig?

Die Mehrheit der Rosen, die Sie in Belgien kaufen können, stammen von afrikanischen Plantagen in Kenia, Tansania und Uganda. Aufgrund des warmen Klimas verursachen Rosen aus Afrika trotz des Lufttransportes erheblich weniger CO2-Emissionen als die in Europa gezüchteten Rosen. Das Fairtrade-Label versichert dem Käufer, dass die Rosen mit Respekt für die Arbeiter und ihre Umgebung gezüchtet wurden. So können die Arbeiter, die diese Rosen züchten, in besseren und umweltfreundlicheren Umständen arbeiten und erhalten sie einen besseren Lohn.

 

Zusätzlich zu diesen verbesserten Arbeitsbedingungen erhalten die Arbeiter auch noch eine Fairtrade-Prämie von 10% des Einkaufspreis des Produktes, wodurch sie über zusätzliche Mittel, die sie frei investieren können, verfügen. Die Prämienkomitees der Arbeiter benutzen die Mittel oft für unter anderem Gesundheitsfürsorge, Bildung, Verbesserung von Wohnungen, Kantinen oder Lebensmitteleinrichtungen. Diese Ausgaben gehen dann nicht mehr zu Lasten des Einkommens. Auch können die Arbeiter sich dazu entschließen, einen Teil der Prämie direkt dem Lohn hinzuzufügen.
Dank der langfristigen Unterstützung von ALDI können sie ihr Einkommen viel besser vorhersagen, vorausplanen und Investitionen tätigen. Der so geschaffene finanzielle Spielraum kommt nicht nur dem Unternehmen und den Mitarbeitern, sondern auch der gesamten Gemeinschaft zugute.

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Hya Gorassa, einer der Arbeiter

 

Die Blumenfarm Panda Flowers

Die Blumenfarm Panda Flowers am Naivasa-See in Kenia ist eine der Fairtrade-zertifizierten Blumenfarmen, die Rosen an ALDI liefert. Hier werden jährlich mehr als 75 Millionen Rosen gezüchtet.

Fairtrade und Frauen in der Blumenindustrie in Kenia

„Fairtrade hat vieles geändert", sagt Rosemary Achien, eine 47-jährige Supervisorin und 1 der 450 bei Panda Flowers beschäftigten Frauen. „Sicherlich hinsichtlich Gendergleichheit. Frauen und Männer haben jetzt dieselben Rechte. Es gibt regelmäßige Arbeitszeiten, feste Ruhetage und deutlich verbesserte Sicherheitsmaßnahmen." Die vielen Fairtrade-Premium-Projekte bieten Vorteile für alle Frauen in der Umgebung. So wurde unter anderem eine Fruchtbarkeitsklinik am Naivasha-See finanziert. Dies ist jetzt für Frauen ein sicherer Platz zum Entbinden.

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3 Arbeiter bei der Arbeit l

 

„Es gibt trotzdem immer noch Herausforderungen", erzählt Rosemary. „Vor allem im Bereich Führung und Management, wo Frauen untervertreten sind. Wir sind alle gleich und jeder mit entsprechenden Qualifikationen sollte in der Lage sein, Führungsaufgaben zu übernehmen." Rosemary verfügt in diesem Bereich sicherlich über die notwendigen Qualifikationen. Mit 13 Jahren Erfahrung ist sie nun Vorsitzende des Gesundheits- und Sicherheitskomitees und vorher war sie 6 Jahre lang Vorsitzende des Gender-Komitees. Fairtrade schreibt nämlich vor, dass in allen Fairtrade-zertifizierten Blumenfarmen ein Gender-Komitee eingerichtet werden soll.

 

„Das Gender-Komitee ist wichtig, da es Gleichberechtigung anstrebt", erklärt Rosemary. „Sicherlich für die Arbeiterinnen, die ihre Rechte meistens nicht gut kennen. Wir organisieren Ausbildungen mit relevanten Informationen für sie, damit sie viel selbstsicherer werden."



Margaret Njoki Wanjohi, eine leitende Supervisorin auf der Panda Flowers Farm

Rosemary Achieng, leitende Supervisorin auf der Panda Flowers Farm

Arbeiterin bei der Arbeit an einer Packstation



Unsere Fairtrade-Rosen sind Teil unserer internationalen Blumen- und Pflanzen-Einkaufspolitik,


Nachhaltige Blumen und Pflanzen

Der Blumen- und Pflanzenmarkt ist ein internationaler Markt: Deutschland ist europäischer Spitzenreiter für Blumen- und Zierpflanzen. Die Niederlande hingegen sind der größte Exporteur von Schnittblumen. Ein weiterer Teil aller Schnittblumen wird aus Übersee nach Europa importiert. Insbesondere Länder mit Höhenlagen am Äquator bieten hervorragende Bedingungen mit viel Sonne und mäßiger Wärme das ganze Jahr hindurch. Mit der zunehmenden Auslagerung der Produktion in Entwicklungsländer (insbesondere in den Wintermonaten) steigen folglich auch die Anforderungen an die Arbeits- und Sozialbedingungen im Anbau von Schnittblumen. Topfpflanzen hingegen werden zumeist in Europa angebaut, da der Transport ansonsten mit hohen Kosten verbunden wäre. Aus Nachhaltigkeitsperspektive spielt hier vor allem der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln eine Rolle.

 

Umstellung auf zertifizierte Blumen und Pflanzen

Zum Aufbau und zur Implementierung von sozialen, ökologischen und ökonomischen Standards setzen wir uns bereits jetzt bei Schnittblumen für nachhaltige Verbesserungen ein. Dies geschieht derzeit im Rahmen international anerkannter Umwelt- und Nachhaltigkeitsstandards wie MPS, GLOBALG.A.P. und Fairtrade gemeinsam mit unseren Geschäftspartnern. Ziel ist es, diese Anforderungen auch auf das gesamte Blumen- und Pflanzensortiment auszuweiten.

 

Unsere Internationale Blumen- und Pflanzen-Einkaufspolitik

ALDI Nord ist in insgesamt neun europäischen Ländern mit über 70 Regionalgesellschaften tätig. Unsere internationalen Anforderungen für Blumen und Pflanzen haben wir als Unternehmensgruppe in unserer Internationalen Blumen- und Pflanzen-Einkaufspolitik verbindlich festgehalten. Hierin verpflichten wir uns, den nachhaltigen Anbau von Blumen und Pflanzen zu fördern und die Arbeitsbedingungen und Lebensumstände der Plantagenbesitzer, ihrer Familien und Arbeiter langfristig zu verbessern.

 

Zur Erfüllung dieser Ansprüche haben wir uns international folgende Ziele gesetzt:

  • Bis Ende 2019 ausschließlich nachhaltig zertifizierte Blumen und Pflanzen
  • Bis Ende 2019 ist auf allen unseren Blumen- und Pflanzenartikeln das GLOBALG.A.P.-Verbraucherlabel für bessere Transparenz und Rückverfolgbarkeit anzubringen.

 

Weitere Informationen finden Sie in unserer

 

 

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